Svatobor feiert 150. Jahrestag ihrer Gründung




 

smeeetak

Der gemischte Sängerchor Svatobor Sušice wurde im Jahre 1860 gegründet. Die Stadt Sušice liegt im Südwest von Böhmen, am Ufer des Flusses Otava, in dem Gold, im Mittelalter, gewaschen wurde. Dieser malerische Flecken im Vorgebirge des Šumava liegt zwischen Prag (150 km), Pilsen (75 km), und Železná Ruda (30 km) bei Grenzübergang Bayerisch Eisenstein.

In den ersten Jahren seines Bestehens hatte der Sängerchor auch eine patriotische Funktion. Zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg sang er die Werke von A. Dvořák und B. Smetana unter Leitung von Václav Vavrín. In dieser Zeit trat er oft mit den Chören aus der Umgebung auf. Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Chor von J. Suchan dirigiert. Im Jahre 1976 nahm Josef Baierl die Leitung über. Es wurden einige Veränderung vorgenommen.

Der Chor singt Europäische Volkslieder, die Werke alter Meister und die Kompositionen gleichzeitiger Autoren. Sehr erfolgreiche sind auch die Vorstellungen „Hašlerlieder“ und „Krämerlieder“ mit den aktuellen Kostümen.
Seit 1989 besuchte der Chor durch Tourneen und Festivals diese Länder: Polen, Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Belgien, Dänemark, Britannien, Slowakei und Finnland.
 

Josef Baierl

pepik-portret

Josef Baierl (geboren 1942) ist Lehrer an der Kunstschule in Sušice. Er hat das Studium am  Pädagogischen Institut in Pilsen abgeschlossen und ist Lehrer von Tschechisch, Geschichte und Musik geworden. Im Jahre 1965 begann er an der Grundschule in Strašín zu unterrichten, wo er seinen ersten Schulchor gründete. Drei Jahre später gründete er den Schulchor an der Grundschule in der Nejedlý Straße in Sušice, aus dem  sich später Sušicer Kinderchor ausbildete. Im Jahre 1976 wurde er auch Dirigent vom Sängerchor Svatobor.

Von seiner Arbeit hat er gesagt: “Meine Arbeit bedeutet für mich dass, wonach sich viele Leute sehnen – ihre Arbeit gleichzeitig zu ihrem Hobby zu haben. Und mir ist es gelungen.“